[22-06-2020] Ich bin....gegen Vorurteile



Jeder Mensch hat Vorurteile
Wir stecken Menschen in Schubladen, aus denen diese nur schwer wieder herauskommen: Blondinen sind dumm; Polen klauen; Schwaben sind geizig; wer Kevin heißt, hat die Schule abgebrochen; Frauen können nicht einparken; Männer sind gefühlskalt und denken nur an Sport oder Autos…
Alle klassischen Vorurteile - ob es die Hautfarbe, Nationalität, Religion oder eine bestimmte Gruppenzugehörigkeit betrifft - wir sagen, „wir haben die nicht“, doch sie beeinflussen das Denken und Handeln.

Der Mensch lässt sich von Vorurteilen zeigen, wie die Welt auszusehen hat, damit diese in eine vorgefertigte Schablone passt. Schubladendenken oder Andere abstempeln ist dem Menschen angeboren. Es hilft uns schnell zu entscheiden und Situationen intuitiv einzuschätzen. Mit der Realität hat das wenig bis gar nichts zu tun und so haben Vorurteile vor allem negative Folgen. Doch wer versteht, wie Vorurteile entstehen, kann auch etwas tun, um diese zu überwinden.

Sei fair!!! Beurteile Menschen nicht auf Grund ihres Aussehens…, bevor du sie nicht kennengelernt hast!!!

Im Rahmen des Projektes „Ich bin…“ setzten sich unsere Teilnehmer*innen kreativ mit dem Thema „Vorurteile“ auseinander und erstellten in mehreren Workshops zahlreiche Portraits. Die jungen engagierten Menschen zeigten über diese künstlerische Herangehensweise, wo sie Vorurteile am meisten spüren, erfahren, sehen oder hören.








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